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Die Hornhautentzündung am Auge (Keratitis)

  • Die Hornhaut (Cornea) wölbt sich über der Pupille wie eine Kuppel, an deren Krümmung sich das Licht bricht. Hornhaut und Lederhaut (Sklera) bilden zusammen die äußere Hülle des Augapfels und geben ihm eine sphärische Form.

Die Hornhaut ist etwa einen halben Millimeter dick und besteht aus fünf Schichten:

  • vordere Epithelschicht: kann sich als einzige Schicht innerhalb von fünf bis sieben Tagen nach Verletzungen regenerieren
  • Bowmann-Membran
  • Hornhautstroma: besteht aus Kollagenfibrillen und enthält keine Blutgefäße. Das Stroma besteht zu 78 Prozent aus Wasser, das für die Transparenz der Hornhaut sorgt. Steigt der Wassergehalt, trübt sich die Linse ein und das Sehvermögen schwindet.
  • Grenzschicht (Descemet-Membran)
  • innere Epithelschicht: hält den Wassergehalt des Stromas konstant und nimmt die notwendigen Nährstoffe aus dem Kammerwasser auf.

Der Begriff Keratitis steht für meist schmerzhafte Erkrankungen der Hornhaut des Auges. Ursachen dafür können Bakterien, Viren, Pilze, Strahlen, Chemikalien und sonstige Reize sein. Man unterscheidet:

Infektiöse Keratitis

  • bakterielle Keratitis
  • virale Keratitis
  • Zosterkeratitis
  • Akanthamöben-Keratitis

Über 90 Prozent dieser Erkrankung werden durch bakterielle Erreger verursacht. Zu den häufigsten viralen Erregern gehören die Herpes-simplex-Viren, die Varizella-Zoster-Viren und Adenoviren.

Nicht infektiöse Keratitis

Die nicht infektiösen Keratitiden sind in der Regel durch eine mangelnde Befeuchtung der Hornhaut bedingt.


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